Das Indien-Experiment: Was tut man nicht alles für die Kunst

Foto: Julian Böhme/klirr deluxe

Foto: Julian Böhme/klirr deluxe

Wie kommen Künstler eigentlich zu ihrer Inspiration? Manche schließen sich in ihren Keller ein und zermartern sich das Hirn, bis dabei eine mehr oder minder gute Idee herauskommt. Andere wiederum gehen raus und erleben etwas. So zum Beispiel Julian Böhme und Pierre-Nicolai Scheffler vom Varieté-Comedy-Duo klirr deluxe. Die beiden Künstler sind in Person ihrer Bühnencharaktere Ron und Salim zehn Tage lang kreuz und quer durch Indien gereist. Ihre wichtigste Regel lautete: Jeder muss die komplette Zeit über in seiner Rolle bleiben. Egal, was passiert.

Wie sich die beiden geschlagen haben, warum der russische Zoll das überhaupt nicht lustig fand und weshalb das Ganze fast ein richtig schlechtes Ende genommen hätte, könnt Ihr in diesem Blogartikel nachlesen, den ich im Auftrag des Eventbranchenverzeichnisses memo-media geschrieben habe. Ich hoffe schwer, dass Julian Böhme irgendwann seine Drohung wahr macht und die Geschichte als Buch herausbringt. Ich konnte mit meinem kurzen Bericht nämlich gerade mal an der Oberfläche kratzen. So, und jetzt bitte lesen!

Und wie du wieder aussiehst! Oder: Warum ich meinen Job liebe

Bild: JD Hancock, CC BY 2.0

Bild: JD Hancock, CC BY 2.0

Guardians of the Galaxy, die Avengers, Batman: Superhelden sind gerade so was von in. Ihre Klamotten hingegen sind es nicht immer. Für das Online-Magazin JUICED habe habe ich mich deshalb mit der Hamburger Modedesignerin Julia Starp zusammengetan und die Outfits der Jungs und Mädels einem Style-Check unterzogen. Das Ergebnis solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen.

Das Allerbeste an meinem Job ist die enorme Vielfalt an Themen und Menschen, mit denen ich es zu tun kriege. Da passieren mir ab und zu Dinge, die auch mich überraschen. Jeden, der mir vor ein paar Wochen gesagt hätte, dass ich mal ernsthaft mit einer professionellen Modedesignerin über das Cape von Batman oder die Sternenhotpants von Wonder Woman philosophieren würde, hätte ich definitiv ausgelacht. Zack, zwei Tage später ist’s passiert.

Die ganze Sache hat nicht nur mir großen Spaß gemacht – auch die werte Frau Starp ist zu Höchstform aufgelaufen. Danke noch mal dafür! Den Text findet Ihr auf JUICED, dem Weblog meines geschätzten Kollegen Daniel Höly. Lasst euch nicht von der Bezahlschranke abschrecken. Ihr könnt den Text vollständig lesen, ohne dass ihr euch registrieren oder irgendeinen Cent bezahlen müsst. Die angedrohten neun Cent werden erst fällig, wenn ihr irgendwann auf fünf Euro kommen solltet. Und das wird voraussichtlich nicht so schnell passieren.

Bild: JD Hancock, CC BY 2.0